8
Mai
2017
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Fujifilm X70 – Alte Liebe rostet nicht..

Es hat schon für ein paar Stirnrunzler gesorgt, als ich den Schritt von Fuji zu Nikon publik machte. Was ich aber auch immer noch sage: Fuji baut wunderschöne Kameras und sie ziehen mich immer noch an 😉

 

Schön isse

Ich suchte schon lange eine kleine Kamera, die wirklich in die Jackentasche passte. Nix mit Wechselobjektiv – einfach eine Pocketcam. Ricoh GR hatte ich in der Hand: mochte ich nicht. Sony RX100 hatte ich in der Hand – sah aus und fühlte sich an wie ein Taschenrechner. Spass gemacht hatte das alles nicht. Vor ein paar Tagen stieß ich dann auf die X70, die es ja sogar schon seit 2016 gibt. War irgendwie komplett an mir vorbei gegangen. Als ich APS-C Chip und 18,5mm Brennweite bei f2.8 laß, war ich höchst interessiert. Ich bin nicht der Typ für Superzooms. Das 18mm f2 von Fuji war mein geliebtes „Immerdrauf“ und ich habe 10000de von Bildern damit gemacht. Dann sah ich das Produktfoto auf dem sie im schicken Leder Half-Case gezeigt wurde und einen Tag später düste ich nach Aachen zum Fotohändler meines Vertrauens. Das Konzept gefiel mir auf Anhieb. Die Eleganz der Fuji-Kameras, super wertig verarbeitet, sieht wahnsinnig retro & sexy aus….alles super. 

 

Die Technik

OK – der Autofokus ist ( selbst im High Performance Modus ) nicht der schnellste aber das kannte ich ja schon von Fuji 😉 Das Objektiv „pumpt“ meist so 1 x hin und her bis der AF greift, aber wenn man den Auslöser halb heruntergedrückt hält – dann kann man mit dem gespeicherten Fokus mehrere „Salven“ abgeben. Klappt schon richtig gut. Der Rest ist halt Fuji-typisch intuitiv und einfach in der Menüführung. Keine Menügräber – mag ich alles wie zuvor. Beim ersten Einsatz kamen weitaus mehr scharfe Bilder raus als ich zunächst annahm. Sehr cool auch die digitalen Brennweitenverlängerung auf 35 bzw. 50mm. Es geht nicht mal zu Lasten der Bildqualität – hat mich sehr beeindruckt wobei ich das wohl eher seltener verwenden werden. Schwenkdisplay mit Touchscreen über den ich den Fokus setzen kann und / oder aus direkt auslösen kann. Die Bedienung geht flott – gut, ist nicht genau das gleiche Gefühl wie bei einem aktuellen Smartphone aber es reagiert prompt und nix ruckelt. Durch die feste Brennweite fährt da nix mehr aus dem Gehäuse heraus und das Teil passt perfekt in die Jackentasche.

 

Praxis

Gestern gab es dann einen Tagesausflug mit der Family und ich habe das gemacht, was man mit einer neuen Kamera tun sollte – ich habe rund 1500 Bilder gemacht 😀 Die Kamera macht einfach Spass und tut was sie soll. Ok, ich habe 3 Akkus an dem tag verballert aber das ist dann wohl auch eher die Ausnahme, dass man so viele Bilder macht. So bekloppt kann nur ich sein 😀 :_D

Ich mag den Look der allermeisten Pocketkameras einfach nicht. Da schlägt die X70 eine Bresche – ich liebe das einfach. Sie wird mich dann in einer Woche auf unserem Urlaub begleiten und ich freue mich schon heftig darauf !!! Diese Reduzierung auf das nötigste macht mir viel Spass. Ohne sie hätte ich wohl wieder zwei oder drei Objektive mitgenommen. 

 

Fazit

Ich bin super happy mit der kleinen Fuji und ich merke jetzt schon, dass sie mir ein treuer Begleiter sein wird. Ich bin jetzt schon wieder mit dem ganzen Teil wie verschmolzen und da muss man sagen, dass das Fuji einfach gut kann. Du hast da direkt was am laufen – mit ner Kamera 😀 😀

So, und nun ein paar Eindrücke und ein Tagesausflug in 1400 Bildern 😀

 

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